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Energiespartipps beim Heizen

Heizen macht im Durchschnitt mehr als 70 % der Energiekosten im Haushalt aus. Hier die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

 

Die richtige Raumtemperatur:

In vielen Wohnungen ist es wärmer als notwendig.

Machen Sie den Selbsttest ohne Zuhilfenahme eines Raumthermometers. Bei welchen Temperaturen fühlen Sie sich wohl? Üblicherweise liegt diese Temperatur unter dem bisher eingestellten Wert.

Mittels Thermostatventilen können die Temperaturen raumspezifisch eingestellt werden. Zusätzlich macht es Sinn, tagsüber die Raumtemperatur zu reduzieren; wenn Sie nicht zuhause sind, darf es ruhig ein wenig kühler sein. Hierfür gibt es Thermostatventile mit einer Zeitschaltuhr, mit Hilfe dieser können Sie die Temperierung einfach steuern.

Wussten Sie, dass eine Reduzierung der Raumtemperatur um 1 °C bereits eine Energieeinsparung von 6 % bewirkt? Es lohnt sich also.

Heizkosten sparen durch Stoßlüften:

Warum Stoßlüften besser ist als Dauerlüften per Kippen? Durch angekippte Fenster erfolgt kaum Luftaustausch. Dafür kühlen die umliegenden Wände aus – und das begünstigt Schimmelpilze. Besser: Drei bis vier Mal am Tag mit weit geöffneten Fenstern stoßlüften.

  • In den Monaten Dezember bis Februar sind 5 Minuten empfehlenswert,
  • im März und November 10 Minuten,
  • im April und September 15 Minuten
  • im Mai und Oktober 20 Minuten und
  • in den Monaten Juni, Juli und August können die Frischluftstöße bis zu 30 Minuten betragen.
  • Nach dem Baden oder Duschen sollten Sie stoßlüften, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

 

Die Wärme in den Raum lassen: 

Thermostatventile an den Heizkörpern dürfen nicht durch Vorhänge oder Mobiliar verdeckt werden, da so die Wärme nicht an den Raum abgegeben werden kann, sondern sich dahinter staut. Also immer schauen, dass die Wärme in den Raum kommt.

 

Fenster abdichten:

Kennen Sie das: Sie sitzen im beheizten Zimmer, aber Ihnen ist trotzdem kalt? Mithilfe eines brennenden Teelichts (noch besser: mit Rauch) können Sie testen, ob Zugluft das Problem ist. Energieeffizientes Heizen bedeutet nämlich auch, die Wärme drinnen zu behalten. Füllen Sie Fensterspalten mit Gummidichtungen oder Schaumdichtungsband.

 

Keine Heizung ist keine gute Idee:

Drehen Sie die Heizung während der Wintermonate nie ganz ab, auch wenn Sie auf Urlaub gehen. Abgesehen von dem hohen Energieaufwand, der nötig ist, um einen vollkommen ausgekühlten Wohnraum wieder aufzuheizen, können auch Ihre Wasser- und Heizleitungen einfrieren, oder Schimmel entstehen – was große Schäden verursachen kann.

Raumkühlung

Zugegeben: Klimaanlagen können an richtig heißen Tagen ein echter Genuss sein. Aber sie sind auch wahre Stromfresser.

Sparpotenzial

ohne eine Klimaanlage

Durchschnittlicher Energieverbrauch/Jahr einer Klimaanlage in einem Haushalt

kWh
540

Kostenersparnis/Jahr ohne Klimaanlage

176

So behalten Sie auch ohne Klimaanlage einen kühlen Kopf:

  • Halten Sie in den Sommermonaten tagsüber Fenster und Jalousien geschlossen; so kommt keine warme Luft herein.
  • Nachts oder am frühen Morgen die kühlere Luft von draußen nutzen: Fenster öffnen, um frische Luft ins Haus zu bekommen.
  • Zur Verstärkung der Luftbewegung: Nutzen Sie einen Ventilator.
  • Vermeiden Sie, vor allem bei großer Hitze, den unnötigen Betrieb leistungsstarker Elektrogeräte oder Lampen und den Betrieb im Stand-by. Ein Plasmafernseher kann so viel Abwärme erzeugen, wie im Winter für die Beheizung eines 30 m2 großen Wohnzimmers in einer Neubauwohnung nötig ist.

Und sollte es dennoch zu heiß im Haus sein, achten Sie auf die Wahl der Klimaanlage. Es gibt durchaus energieeffizientere Geräte.

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