Ressource Wasser

Versorgungssicherheit mit Trinkwasser

Durchschnittlich brauchen wir 130 Liter Trinkwasser pro Tag und Person in Österreich. Diese Menge wird für folgende Anwendungen benötigt:

  • Kochen und Trinken: 3 Liter
  • Geschirrspülen: 6 Liter
  • Körperpflege: 9 Liter
  • Baden/Duschen: 44 Liter
  • WC Spülung: 40 Liter
  • Wäsche waschen: 15 Liter
  • Haushalt reinigen: 8 Liter
  • Gartenbewässerung: 5 Liter

* Quelle: ÖVGW – Österr. Vereinigung für Gas und Wasserfach

Bei der Wasserversorgung gilt es, für Ausnahmesituationen, wie sie durch klimabedingte Veränderungen mit extreme Trockenperioden, Überschwemmungen und weiteren Naturkatastrophen, gerüstet zu sein. Die Inbetriebnahme der Transportleitung Oststeiermark (TLO) 2010 hat in unserer Region die Versorgungssicherheit wesentlich erhöht.
Durch sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser kann auch jede/r Einzelne zur Versorgungsicherheit beitragen. Durch einen tropfenden Wasserhahn gehen in 24 Stunden ungefähr 5 Liter Wasser ungenutzt verloren. Eine rinnende WC-Spülung kann an einem Tag zu einem beachtlichen Verlust von 1.500 Liter Wasser führen. Ein WC-Spülkasten mit Stoppfunktion spart bis zu 8 Liter Wasser pro Spülung. Autos sollten nur an Autowaschanlagen gereinigt werden, nicht aber mit dem Gartenschlauch.

Regenwassernutzung
Wer Regenwasser nutzt, hilft Trinkwasserressourcen zu schonen und Abwasser zu reduzieren. Regenwasser kann im Garten zum Gießen und zur Reinigung verwendet werden. Häuslbauer können Regenwassernutzanlagen für die Toilettenspülung und Waschmaschine einsetzen.
Anlagentechnik und Produkte zur Regenwassernutzung sind mittlerweile so ausgereift, dass für alle Ansprüche und jeden möglichen Anwendungsbereich geeignete Komponenten zur Verfügung stehen. Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser erfordert neben der Erhaltung und Schaffung von guter Wasserqualität einen bewussten Umgang mit Niederschlagswasser. Durch die zunehmende Versiegelung durch Gebäude, Parkplätze und Straßen vor allem in Ballungsgebieten wird die Kanalisation erheblich belastet. Regenwasserspitzen können nicht mehr abgefangen werden und die Hochwassergefahr steigt. Versickerungssysteme schaffen Entlastung und machen ökologisch und ökonomisch Sinn.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.stwv.at
http://www.igrw.at

Kontakt

Mag. Thomas Lattinger, Am Ökopark 10, 8230 Hartberg, 03332/62250-170, thomas.lattinger@oekopark.at

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen 2017“ durchgeführt.