Klimawandelanpassung in der Landwirtschaft - Erosionsschutz

Erosion
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Vermeidung von Erosion und Abschwemmung von Ackerflächen -
Erosionsschutzmaßnahmen

Mit dem einhergehenden Klimawandel und den damit verbundenen Wetterextremen kommt es in der Landwirtschaft neben einer Zunahme des Ertragsrisikos auch zu einer Zunahme der Bodenerosion. Starkwinde und Starkregen können große Mengen von Boden abtragen bzw. erodieren. Die Bodenneubildung ist dagegen ein sehr langsamer Prozess. Ein Verlust der Bodenfruchtbarkeit kann auch wirtschaftliche Einbußen nach sich ziehen.

Durch eine Kombination an Maßnahmen lässt sich grundsätzlich die Erodierbarkeit der Böden vermindern.

Mechanisch-technische Maßnahmen

  • Anlage der Ackergrundstücke quer zum Hang
  • Schlagteilung – Querstreifeneinsaat (beispielsweise mit Sommergetreide quer zum Hang)
  • Konturpflügen
  • Querfurchen, die am Hang angelegt werden
  • Einbau einer Drainage
  • Anlage von Wasserrinnen und Terrassen
  • Errichtung von Erosionsschutzstreifen (zB Quergräben mit bodendeckendem Bewuchs)

Agronomisch-kulturtechnische Maßnahmen

  • Geschlossene Pflanzendecke - Kulturarten, die den Boden möglichst ganzjährig bedecken
  • Zwischenfruchtbau - Oberflächenbedeckung durch Anbau einer Zwischenfrucht, Begrünung der Ackerflächen oder Ernterückstände, wie gemulchtes Stroh
  • Innovative Anbaumethoden (Mulch- und Direktsaat)
  • abschwemmungshemmende Anbauverfahren (zB Schlitzsaat)
  • moderne Bodenbearbeitungsgeräte und Saattechnik (speziell konstruierte Pflug- und Grubbervarianten)
  • Anbau wassereffizienter Kulturpflanzen

Kontakt

Mag. Thomas Lattinger, Am Ökopark 10, 8230 Hartberg, 03332/62250-170, thomas.lattinger@oekopark.at

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen 2017“ durchgeführt.