Grünzüge - klimafitte Gestaltung

Grünzüge
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Grüne Infrastruktur wie Gärten, Parks, Windschutzhecken, Alleen oder Flurgehölze haben eine zunehmende Bedeutung in der Anpassung an den Klimawandel. Diese Lebensräume können negative Auswirkungen des Klimawandels kompensieren, indem sie vor Hitze schützen, die Aufenthaltsqualität für Mensch und Tier erhöhen oder gar erst ermöglichen bzw. die Versickerung von Oberflächenwasser verbessern. Böden und Pflanzen in ihrer gesamten dreidimensionalen Ausdehnung übernehmen die Funktion einer natürlichen Klimaanlage in urbanen Gebieten.

Grünzüge im Ortsgebiet

  • klimawandeltaugliche Busch- und Baumarten
  • Fassadenbegrünung
  • Dachbegrünung
  • Management, Gestaltung und Pflege Grüner Infrastrukturen


Klimafitte Wälder

  • Mischbestände haben höhere Wurzelmasse -> höhere Ausnutzung des Standortpotentials und der Wasserreserven
  • Eiche, Rotbuche und Tanne für trockenere Bedingungen
  • In reinen Fichtenbeständen pflanzen von Pappeln, Erlen, Weiden und Birken - verbessern die Standorte durch das leicht abbaubare Laub
  • Ersatz von Fichtenbeständen durch hitze- und trockenresistente Baumarten
  • Aufforstung - natürliche Baumartenzusammensetzung und Wasserbedarf beachten

Kontakt

Mag. Thomas Lattinger, Am Ökopark 10, 8230 Hartberg, 03332/62250-170, thomas.lattinger@oekopark.at

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen 2017“ durchgeführt.